Flucht vor den Bomben, als Jugendlicher im Krieg, vom ersten Ostermarsch 1960 an dabei, in vielen Teilen der Welt für Frieden tätig, Politikwissenschaftler und Friedensforscher. Andreas Buro, 1928 in Berlin geboren, erzählt, wie er zu seiner Lebensaufgabe fand, Frieden zu fördern und Krieg zu überwinden. Ein spannungsreiches, oft riskantes und doch erfülltes Leben zwischen den düsteren Wolken der herrschenden Machtpolitik und dem Einsatz für eine friedlichere Welt. Zweitstudium der Politikwissenschaft in München und Frankfurt am Main. Professur für Politikwissenschaft/Internationale Beziehungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Lehre an der Universität und Arbeit in nationalen und internationalen Friedensprojekten verbanden sich miteinander. Mitbegründer des Sozialistischen Büros 1969, später des Komitees für Grundrechte und Demokratie, dessen friedenspolitischer Sprecher er ist. Maßgeblich beteiligt an fast allen großen Aktionen der Friedensbewegung seit den 1960er Jahren. Buros Anliegen ist die Entfaltung ziviler Konfliktbearbeitung, um Frieden möglich und Militär überflüssig zu machen. Zahlreiche Veröffentlichungen. Aachener Friedenspreis 2008.

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